New York Stock Exchange stößt den Domino Effekt in Krypto an

Der Weg mit Kryptowährungen

New York Stock Exchange stößt den Domino Effekt in Krypto an

Aus den USA kommen in den letzten Wochen wieder vermehrt Krypto-Nachrichten. Egal, ob es Bank, Fondsmanager, Börse oder Aufsichtsbehörde  ist – jeder aus dem Finanzsektor hat sich in den letzten Tagen positiv wie negativ, zu Bitcoin & Co. geäußert.

Auch wenn Warren Buffett, Charlie Munger und Bill Gates kein wirklich gutes Haar an Kryptowährungen hinterlassen haben, waren die wirklich endscheidenden Nachrichten klar positiv. Vor allem die Ankündigung der New York Stock Exchange (NYSE), eine Online-Börse für Kryptowährungen zu gründen, hat enorm für Aufsehen gesorgt – und das zu Recht! Wenn sich die der Zeit größte Wertpapierbörse der Welt entschlossen dem Kryptomarkt seine Forten öffnen mag, dann hat dies nicht nur eine mehr als eindeutige Signalwirkung, sondern auch enormen Einfluss auf das tägliche Marktgeschehen.

Die Gier setzt sich wie immer durch

Nach Einführung der sogenannten Bitcoin-Futures an der Chicago Mercantile Exchange (CME) zum Ende von 2018 untermalte den aktuellen Vorstoß der NYSE einmal mehr: Der etablierte Finanzsektor will ernsthaft auf den Krypto-Zug aufspringen. Das Kryptowährungen eine eigenständige Anlageklasse darstellen, hat sich mitlerweile auch bis in den letzten Winkel der Wall Street verbreitet. Zu verlockend sind die Aussichten auf sehr hohe Gewinne, die dieser neue Markt für jeden Investor oder Dienstleister ermöglicht. So hat auch Goldman Sachs bekanntgegeben, zeitnah den Handel mit Bitcoin-Futures in seinen Anlagen anzubieten. Warum auch nicht? Die Nachfrage ist mehr als nur gegeben, wie aus den Daten der Terminbörsen, die Bitcoin-Futures anbieten, hervorgeht. Die Anzahl der gehandelten Kontrakte hatte vergangene Woche sogar Allzeithochs geknackt.

Domino-Effekt

Die gegenwärtige Stabilisierung des Kryptomarkts bestärkt viele Finanzdienstleister, die grundsätzlich mit dem Einstieg in den Kryptomarkt geliebäugelt haben, nun endlich den Schritt zu wagen. Die Logik ist simpel: Am Anfang braucht es ein paar mutige Akteure, die sich ein Engagement im neuen Technologie- bzw. Marktumfeld trauen. Zahlt sich deren Mut aus – was gegenwärtig bei denen der Fall ist, die sich getraut haben –, dann werden Mitbewerber und Dienstleister der Wertschöpfungskette unruhig. Die Angst, etwas zu verpassen und potentielle Gewinne liegen zu lassen, nimmt immer weiter zu und der Domino-Effekt rückt näher. In sehr kurzer Zeit können so Eigendynamiken entstehen, die noch vor Kurzem undenkbar gewesen wären.

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